Unseren Wurzeln folgen.

13. Generation

(Fortsetzung)


5326. Theis LANDENBERGER wurde am 6. Dezember 1573 in Ebingen geboren. Er starb am 1. November 1644 in Ebingen. Er heiratete Apollonia FAIGEL am 19. Januar 1596 in Ebingen. Theis arbeitete als Wirt. [Eltern]

1600 und 1603 als Doppelsöldner gemustert.

5327. Apollonia FAIGEL wurde 1570 in Melchingen geboren. Sie starb am 9. Oktober 1640 in Ebingen. [Eltern]

Name auch: "FAIGLE".

[Kind]


5336. Johannes STIERLIN wurde am 28. Oktober 1566 in Ebingen geboren. [Eltern]

[Kind]


5356. N.N. KOHLER wurde ungefähr 1580 in Talheim/Tuttlingen geboren. [Eltern]

[Kind]


5358. Martin FEITZ wurde ungefähr 1583 in Talheim/Tuttlingen geboren. Er starb vor Mai 1613 in Talheim/Tuttlingen. Er heiratete Lucia SPECK am 7. Mai 1611 in Talheim/Tuttlingen. [Eltern]

5359. Lucia SPECK wurde ungefähr 1591 in Eßlingen/Tuttlingen geboren. Sie starb 1680 in Talheim/Tuttlingen. Sie wurde am 6. Mai 1680 in Talheim/Tuttlingen bestattet. [Eltern]

[Kind]


5360. Konrad RAPP wurde ungefähr 1550 in Schwenningen geboren. Er starb 1638 in Schwenningen. Er heiratete Sabina BARHO ungefähr 1570 in Schwenningen. Konrad arbeitete als Scherer und Wundarzt.

Konrad Rapp wurde 1578 in der Musterungsliste als Feldwebel genannt: "Bevelchs Leuth: Waybel - Maiser Connradt", er besaß eine Badstub und Weinschenke im Schwenninger Kindelstal.

Konrad Rapp wird 1570 im Schwenninger Lagerbuch genannt.

Jährliche Abgabe aus der Badstube auf den ersten Mai: Meister Conrad Rappn, Scherer, zahlt dem Fürstentum Württemberg am 1. Mai jeden Jahres für das Bad und den Gesundbrunnen auf dem Sauren Espan im Kindletal, - und zwar für Besitz und Schankrecht, - zwei Gulden, d.h. 3 Pfd. Heller in Konstantzer Währung. Die Häuser und die zugehörigen Scheuern stehen auf Gemeindegrund und den Grundstücken mehrerer Schwenninger, denen er besonderen Pachtzins dafür gibt, auch hat er dabei einige Wiesen, für welche er auch verschiedenen Einwohner des Dorfes Pacht zahlt. Und falls es vorkommet, daß ein Inhaber dieser Badstube andern Leuten als seinen Badegästen Wein ausschenkt und sie bewirtet, so soll er mit dem Keller einen Vertrag und Vergleich über sein Schankrecht schließen, wie es die andern Wirten in Schwenningen auch tun. Mit der Beholzung der Badstube soll es der Bader jedes Jahr so halten, wie es der Brauch ist und wie es sein Recht erlaubt. Quellen zur Schwenninger Geschichte von 890 bis 1600 Seite 270

5361. Sabina BARHO wurde ungefähr 1550 in Schwenningen geboren.

Eintrag im Inventur- und Teilungsbuch Schwenningens vom 23. März 1653

Alß ... Gott ... vor 15 Jahren ungeuahrlich, weylundt Sabinam Barhohin, Conrad Rappen, geweßnen Innwohners zue Schwenningen, ... hindergeblibne Witib, beede selig, ußer dißer ... Welt ... abgefordert ... Welche mit ihme Rappen seligen 3 Kindern nahmens Jacob, Schärer, und Bader alda, Hanß, wohnhaft zue Speür, und Anna, Geörg Spütznagels geweßen Eheweib, so beede gleichfahls todts verfahren, aber einen Sohne, Hanß genannt erzühlt. Deßgleichen mit ihrem andern Ehemann, Geörg Lachern auch seligen, gleichfahlß 3 Khinder, Geörg, zue Duckhach im Züricher Gebieth seßhafft, Agneßam, Geörg Eckhardts zue Thonawöschingen: und Barbaram, Lorentz Lehners, von Möchweiler Haußwürthin, constante matrimonio erzeügt, und hinderlaßen ... Anfñglichs daß Inventarium, gantzer Vermögenchafft. Ligende aigne Güettere. 1 Hoffstath, und Garthen, darauff das Bad stehet, zwischen der Allmandt aller Orthen gelegen ... Hiebey ist ... das Güethlin ... ermeltem Sohne Jacoben ... vollkommenlich ... yberlassen ... Letstlich ist hiebej auch anzuhenckhen, daß Er Jacob Rappen, sein hieuor inngehaptes Vermögen, gñtzlich abgetretten, und den Schuldtgläubigern yberlaßen, welches hernacher sein Sohn Conradt Rappen, gegen Bezahlung der darauff gestandenen Schulden, khäufflichen ahngenommen, allßo zue seiner andern Haußfrawen Mariae Gluntzin, lediglich nichts: hingegen aber sie ihme zuegebracht, so khünftig uff ainßen, oder deß Andern begebenden todtfahl in Acht zuenemmen 70 f. 3 Beth 1 Pfulben sambt denn Züechen, 6 Lein: 1 Tischlachen, 3 Pfannen, 3 Kupferhäfelin ... Häuser Höfe Hofstätten Seite 132 Stadtarchiv Schwenningen Aktenplan-Nr. 9130

Heiratet in II. Ehe Georg LACHER.

[Kind]


5362. Hans Conrad STENG wurde 1555 in Ebingen geboren. Er heiratete Elisabetha CONZELMANN am 25. Oktober 1580 in Ebingen.

5363. Elisabetha CONZELMANN wurde 1559 in Ebingen geboren.

[Kind]


5370. Hans BENZING wurde ungefähr 1530 in Schwenningen geboren. Er starb nach 1603 in Schwenningen. Er heiratete Anna N.N. ungefähr 1560 in Schwenningen. Hans arbeitete als Bauer. [Eltern]

Genannt: “Gulin”. Majer, d.h. er verwaltete den Fronhof.
Musterungsliste 1546:“Die von Schwenningen, usgezogen den XXII Tag Julii Anno 1546: Hans Bentzing Gulin”
.
Herzog Ulrich war dem Schmalkaldischen Bund beigetreten, und als es Anfang Juli 1546 zum Krieg gegen den Kaiser kam, wurden auch 22 junge Schwenninger ausgehoben, unter ihnen Hans Benzing. Die Schwenninger zogen am 22. Juli 1546 aus. Die schwäbischen Landsknechte, welche sie vermutlich verstärken sollten, wurden aber von den italienischen Truppen des Kaiser geschlagen, und Herzog Ulrich floh auf den Hohentiwiel.
Quelle: Benzing, Geschichte eines Grenzdorfes, Seite 144.

Urkunde vom 21. Dezember 1564: Hans Benzing erbt den Mönchhof:

Ich, Hans Benzing der Jüngere, derzeit Vogt in Schwenningen, erkläre mit dieser Urkunde öffentlich, - gültig für mich und meine Erben und Nachkommen: Mein lieber Vater, Hans Benzing, genannt »Guli«, erschien heute vor dem ehrwürdigen geistlichen Herren, Abt Johann von St. Georgen im Schwarzwald und brachte vor: Weil er und seine Ehefrau, meine liebe Mutter, nun ziemlich alt geworden und gewiIlt seien, sich zu Ruhe zu setzen, woIle er Ihro Gnaden deren Lehensrecht und Gerechtsame an den unten erwähnten Gütern des Klosters St. Georgen zusteIlen und zurückgeben, mit Mund und Hand, so wie es bei diesem Kloster der Brauch ist. Zugleich bat er ernstlich und beflissen darum, diese Güter mir, seinem ehelichen Sohn, als Lehen zu übergeben.
Danach habe ich nach reiflicher Überlegung und vorheriger Beratung, in der Vorfreude an der Nutznießung, nachfolgende Höfe und Güter des Herrn Abt und dessen Klosters St. Georgen samt und sonders zum rechtmäßigen, lebenslänglichen Erbe nach Erblehens­recht erhalten und erworben, - und ich erhalte und erwerbe sie wissentlich und gewoIlt kraft dieser Urkunde.
Ich und meine Erben soIlen und mögen diese Höfe und Güter in Zukunft auf jede Weise und nach Bedarf inne haben und besitzen, nutzen und nießen, wie es sich gehört; auch können wir damit treiben und verfahren, tun und lassen wie es bei Erblehen Brauch und Sitte ist. Dies betrifft Häuser, Speicher, Schuppen, Backhäuser, Gärten, Wiesen, Äcker, Gehölze, Wälder, Ödland, Triften, Weiden, Stege, Wege, mit allen und jeden zugehörigen Gütern, Rechten und Gerechtsamen, Abmessungen und Ausdehnunen, - also alles, was seither dazu und darein gehört, und wie es mein oben erwähnter Vater, Hans Benzing, inne gehabt, genutzt und gebraucht hat.
Doch sollen diese Güter alle wohl in Ehren und in der gewohnten, zeitgemäßen Pflege gehalten werden und unbelastet beieinander bleiben, auch nicht versetzt, zertrennt oder zerteilt, umgelegt oder verschuldet werden. Wenn es nötig ist, müssen die Güter mit Hecken oder Gräben versehen, umzäunt, vermessen und mit Steinen vermarkt werden und sonst in allen Dingen verantwortlich und ausreichend in Ordnung gehalten werden.
Außerdem sollen ich, der Lehensmann, und meine Erben meinem oben erwähnten Herrn, seinen Nachfolgern und deren Konvent, aus dem Münchhof jährlich - und zwar in jedem Jahr besonders - am Martinstag als rechtmäßigen, unveränderlichen und unablöslichen Zins entrichten, erlegen, bezahlen und begleichen: 14 Malter Dinkel, 7 Malter Haber und 120 Eier; überdies von Urgroßvaters Gut: 12 Viertel Dinkel; weiterhin von Matthäus Benzings Gut: 2 Malter Dinkel und 1 1/2 Malter Haber; zudem von Hans Gersters Gut: 4 Viertel Haber; und schließlich von einer Hofstatt, hinter der Zehntscheuer am Pfarrhaus gelegen: 4 Viertel Dinkel und 2 Hühner, - alles Villinger Maß, in gutgedroschener sauberer, einwandfreier und trockener Kaufmannsware.
Dies alles ist in den Fruchtkasten des Klosters zu Villingen unentgeltlich zu liefern, auch im Falle von Krieg, Aufstand, Bann, Verpfändung, Hagel, Mißernte, Beraubung, Plünderung, Brand, Gewaltanwendung, Beschlagnahme, Zwangsbeitreibung, Unterdrückung und trotz aller Einsprüche und Proteste aller geistlichen oder weltlichen Personen, nichts und niemand ausgenommen, - alles vermöge , kraft dieser Urkunde.!
Käme es aber vor, daß ich, der Lehensmann, oder meine Erben den Zins ein oder mehrere Jahre nicht bezahlte oder die hier festgelegten Bedingungen und Klauseln nicht erfüllte, so haben mein oben erwähnter Herr in St. Georgen und sein Konvent oder deren Anwälte volle Macht und Gewalt und das gute Recht, die oben erwähnten Höfe und Güter wieder in Besitz zu nehmen; sie können sie selbst in die Hand nehmen oder einem andern zu Lehen geben und ganz damit verfahren, tun und lassen wie mit ihren überigen Gütern. Ferner: Wenn ihnen zu irgendeiner Zeit etwas an verfallenen Zinsen ausstünde, es sei wenig oder viel, so mögen sie jede fahrende oder liegende Habe, welche mir, dem Lehensmann, oder meinen Erben gehört, mit Beschlag belegen, einklagen, verlangen, beschlagnah­men, verkaufen oder zwangsversteigern, - so lange und so viel, bis die ausstehenden Zinsen ganz bezahlt sind und für den entstandenen Abmangel volles Genüge geleistet wurde, ohne daß ich oder meine Erben oder sonst jemand sie daran hindern darf.
Nichts soll noch kann mich, meine Erben und Nachkommen und die vorgenannten Güter davor schützen, - kein geistliches oder weltliches Recht, keine Freiheit, Gnade, gesetzliche Bestimmung, Befreiung, Gewohnheitsrecht noch sonst irgend etwas, das dawider erdacht wurde oder werden könnte. Denn ich habe, zugleich auch für meine Erben, auf all das verzichtet; besonders habe ich das Recht auf Widerspruch gegen allgemeinen Verzicht aufgegeben.
Es wurde auch folgende Bedingung ausgemacht und beschlossen: Wenn ich, der Lehensmann, sterbe, - der Allmächtige wolle mir ein langes Leben schenken -, oder die Lehen sonstwie frei würden, dann sollen diese Lehen stets von dem Prälaten zu St. Georgen im Benediktinerorden oder von seinem Konvent im darauffolgenden Monat wiederum verliehen und besetzt werden, treu, ehrbar und aufrichtig; sonst erfolgt Strafe.
Zur Beurkundung dessen habe ich, der Lehensmann Hans Benzing, den edlen und tapferen Junker Jacob Betz, Altbürgermeister zu Villingen, gebeten, sein eigenes Siegel an diese Urkunde hängen zu lassen, ohne sich selbst, seine Erben und Nachkommen zu gefährden und zu benachteiligen.
Ausgestellt am Tage des Heiligen Thomas, des zwölften Jüngers, als man nach Christi, unseres lieben Herrn und Seligmachers Geburt, tausend fünfhundert und vierundsechzig Jahre zählte.
Entnommen aus Quellen zur Schwenninger Geschichte von 890 bis 1600.

Urkunde von 1583 Hans Benzings Mühle-Lehen:

Ich, Hans Benzing, zur Zeit Dorfvogt zu Schwenningen am Neckar, erkläre öffentlich und mache durch diese Urkunde allgemein bekannt, daß der durchlauchtige, hochgeborene Fürtst und Herr, Herzog Ludwig von Württemberg und Teck, Graf zu Mömpelgard usw., mein gnädiger Fürst und Herr, mir aufgrund meiner untertänigen Bitte sein Schwenninger Lehen, das sogenannte Vogtlehen (wozu nachfolgende Grundstücke und Güter gehören), zu einem rechtmäßigen, bleibenden und dauernden Erblehen gegeben und geliehen hat, - und zwar: eine Mühle mit allem Zubehör samt einem Weiher in der Mühlwiese unterhalb des Neckars, insgesamt auf 21/2 Mannsmahd Brachwiese geschätzt, auf der einen Seite an seinen eigenen Lehensacker, auf der andern an die Hammerstatt grenzend, oben wieder auf die Hammerstatt, d.h. auf den Brühlgraben, und unten auf seine eigene St. Georger Lehenswiese stoßend.

Äcker im Villinger Ösch: zwei Jauchert hinter Michael Lauffers Haus, grenzen einerseits an das St. Clara-Lehen des Hans Schorpp, andererselts an die Acker der Brüder Michael und Bartholomäus Benzing, "Butz" genannt, und die des Kelnhofs, stoßen unten auf den Neckar und oben auf die Höfe des oben erwähnten Michael Lauffer und des Michael Hemmerlin. - Ferner: ein halber Jauchert im Häusental, zwischen Melchior Bußharts Widum- und Jakob Schlenkers St. Clara Lehensäckern gelegen, stößt unten auf den Lehensinhaber selbst und oben auf Michael Hemmerlins Acker. - Weiter: anderthalb Jauchert oben an Bachen, zwischen dem eigenen Acker von Conrad Schorppen Erben und dem St. Georger Lehensacker des Inhabers und Hans Jauchs Lehensacker gelegen stoßen hinten auf die St. Blasier Lehensäcker von Theus Jauchs Erben und vorn auf dem Hertweg. Weiter: Anderthalb Jauchert im Villinger Tal zwischen den Rainen, einerseits an die Widum, andererseits an den St. Georger lehensacker der Brüder Vinzenz und Hilarius Benzing grenzend, stoßen unten wieder auf die Widum und oben auf Jakob Schlenkers St. Georger Lehnsacker. - Weiter: Wieder ein halber Jauchert im Villinger Tal unterm Rain, zwischen den Lehensäckern des Kelnhofs und Henrich Barhos gelegen, stößt oben auf Hans Schlenkers Lehensacker des Villinger Spitals und unten auf Hans Jauchs Lehensacker.

Im Dauchinger Ösch: Ein Jauchert zu hinteren Gruben, zwischen Hans Schwerts Rottweiler Sammlung und der Brüder Michael und Bartholomäus Benzing St. Clara Lehensäckern gelegen, stößt unten auf den St. Georgen Lehensacker des Inhabers Villinger Spitals. - Weiter: Ein halber Jauchert beim Herrenespan, zwischen der unteren Widum und den St. Georger Lehensäckern der Brüder Vinzenz und Hilarius Benzing gelegen, stößt unten auf die Gemeindeweide und oben auf Gallus Müllers Anwandel. - Weiter: Anderthalb Jauchert am Hochsträßle, zwischen dem Gemeindeweg und Hans Schorpps St. Clara Lehensacker gelegen, stoßen hinten auf Hans Schaufflers Lehensacker des Villinger Spitals und vornen wieder auf den gemeindeweg. - Weiter: Ein halber Jauchert in des Mönchs Reute, neben dem Feld des Krafft von Rottweil (so steht es im alten Lagerbuch geschrieben, und niemand weiß zur Zeit darüber Bescheid zu geben). - Ferner zwei Jauchert im oberen Morgen, zwischen dem Acker des Kelnhofes und dem des Gallus Rüblin gelegen, stoßen hinten auf die St. Georger Lehensäcker des Inhabers und vorn auf die Johanniter-Lehensäcker des Conrad Schrenk Erben.

Im Mühlhauser Ösch: Ein Jauchert zu Spittelbronnen, zwischen den Johanniter­Lehensäckern der Brüder Vinzenz und Hilarius Benzing und denen des Gallus Müller gelegen, stößt hinten auf Jakob Schlenkers Lehensacker und vorn auf die Allemend. - ferner: ein Jauchert Acker, "Gänsacker" genannt, grenzt einerseits an den Weiher, andererseits an Hans Jauchs Feld, stößt oben auf den Brühlgraben, unten auf sein eigenes St. Georger Lehensgut.

Wiesen: Zwei Mannsmahd vor dem oberen Dickenhardt, zwischen den St. Georger Wiesen des Gallus Müller und denen der Brüder Vinzenz und Jerg Benzing gelegen, stoßen oben auf die Allmend und unten auf die Heiligen-Lehenswiese des Gallus Schenzlin. - Weiter: Drei Mannsmahd auf Weigheimer Markung in den Schauwiesen, zwischen der Wiese des Jakob Hirt von Weigheim und der des Michael Bayer von Schura gelegen, stoßen hinten an den Dauchinger Bühl. - Ferner: Nochmals ein Mannsmahd dort, zwischen Jakob Hirts und Paul Hallers von Weigheim Wiesen gelegen, stößt hinten an den Dauchinger Bühl, an den Gemeindewald. - Ferner: Ungefähr zehn Jauchert an einem Stück zu Hülben, der "Chonacker" genannt, zwischen dem Kaufholz und jung Hans Schlenkers Wiese gelegen, stoßen oben wieder an das Kaufholz, ziehen unten entlang der Allmend und der Wiese von Mattheus Jauchs Erben.

Fischwasser: Ein Stück Fischwasser im Neckar, fängt an den Fürhäuptern an und geht hinab bis zum Einfluß des alten Grabens in den Neckar.

Also sollen und mögen ich, Hans Benzing und meine Erben und Nachfolger, dieses Vogtslehen mit all seinen hier beschriebenen Grundstücken und Gütern in Zukunft ungestört als unser rechtmäßiges Erbgut Erblehenswiese besitzen, inne haben, nutzen und genießen, aber auch dauern in guter Pflege und in Ehren halten und damit tun und lassen, wie es Lehensrecht, -gewohnheit und -brauch ist.

Auch sollen wir ihrer Fürstlichen Gnaden, ihren Erben und Nachfolgern, daraus alle jahre, und zwar jedes Jahr für sich und eigens, auf Martini, bzw. etwa acht Tage davor oder danach, als rechtmäßige, bleibende und unablösliche Abgabe reichen und geben: Fünf Schilling an Geld, und dazu sieben Scheffel vier Simri Dinkel, sieben Scheffel vier Simri Haber in württembergischen Landmeß, Jahr um Jahr zu liefern an die Kellerei in Tuttlingen, zu Händen des Kellers, den Ihro Gnaden ständig dort haben. Dabei soll das Getreide stets sauber, wohl durch­gesiebt und wie rechte Kaufmannsware hingerichtet sein und ohne langen Verzug, ohne Wertminderung und ohne Widerspruch, auch ohne Kosten und ohne Verlust für Ihro Gnaden und deren Erben, auf den Kornkasten gebracht werden.

Und so oft auch dieses Lehen in Zukunft durch Erbfolge oder Tausch oder sonstwie von einer Hand in eine andere Hand gegeben wird, soll jeweils der Wegziehende einen Gulden zwanzig Kreuzer als Ablösegebühr und der Aufziehende einen Gulden zwanzig Kreuzer als Kaufgeld an ihre Fürstliche Gnaden und deren Erben in die erwähnte Kellerei Tuttlingen bezahlen.

Ich, Hans Benzing, und meine Erben sollen auch dieses Lehen mit all seinem Zubehör insgesamt unzertrennt beieinander halten und nichts daran versetzen, verkaufen, vertauschen, verteilen oder sonstwie verändern, - auch keinerlei Frucht verkaufen oder sonstwie verändern, es sei denn, die oben erwähnten jährlichen Abgaben seien zuvor an ihro Fürstliche Gnaden und dero Erben völlig entrichtet und bezahlt worden.

Sofern dies aber nicht geschehen, ich und meine Erben also die oben erwähnten Abgaben nicht abliefern und bezahlen würden oder besagtes Lehen mit seinem Zubehör und den Feldern unbebaut, ungepflegt ließen und nicht in Ehren hielten oder sonstwie dem Inhalt dieses Lehensbriefs nicht nachkommen würden, so haben Ihre Fürstliche Gnaden und ihre Erben bzw. derjenige, dem sie Befehl dazu geben volle Gewalt und unbedingtes Recht, das besagte Lehen mit allem Zubehör wieder in die Hand zu nehmen und wieder damit zu schalten und zu walten, zu handeln, zu tun und zu lassen nach ihrem Willen und Gutdünken und zu ihrem besten Nutzen, wie sie immer wollen und wie sie mit ihren übrigen Eigengütern tun, ohne daß ich, Hans Benzing, meine Erben und Nachfolger, und sonst irgend jemand es verhindern, stören und irgendwie etwas dagegen unternehmen könnten usw.

Und hierauf gelobe und verspreche ich für mich und meine Erben, diesen Lehensvertrag und alles, was in dieser Urkunde geschrieben steht, wahrhaft, standhaft und beständig zu halten und nicht dagegen zu sein noch zu handeln, sondern dem allem nachzukommen und das alles zu vollführen, ohne alle Arglist. Und zur wahren Beurkundung all dessen habe ich die ehrenhaften, verständigen, ehrbaren und klugen Gemeinderäte und den Bürgermeister von Tuttlingen, meine tüchtigen Herren, eindringlich und ernsthaft gebeten, das bekannte Siegel der Stadt offen an diese Urkunde zu hängen (jedoch ganz ohne Gefahr für sie und ihre Nachfolger).

Ausgefertigt zu Tuttlingen auf Martini, als man von Christi Geburt an zählte 1583 Jahre.
Quellen zur Schwenninger Geschichte Seite 292 ff.

Erwähnt auch im Lagerbuch 1570, Leibeigenenliste 1596: "der alt Vogt". Lehen: Mönchhof, Urhenis Gut, Thebus Bentzings Gut, Hans Gersers Gut.

5371. Anna N.N..

[Kind]


5376. Michael WANNER wurde ungefähr 1550 in Biberach geboren. Er heiratete Barbara SCHMID am 23. April 1582 in Biberach. Michael arbeitete als Bäcker. [Eltern]

5377. Barbara SCHMID wurde ungefähr 1550 in Biberach geboren.

1. Ehe mit Veit TRÖGELE.

[Kind]


5378. Stoffel STRIGEL wird gedruckt als #2696.

5379. Sophie WOLHÜTER wird gedruckt als #2697.

[Kind]


5380. Samuel SCHEFFELT wurde ungefähr 1550 in Biberach geboren. Er heiratete Barbara FLECK am 20. Oktober 1583 in Biberach. Samuel arbeitete als Hufschmied. [Eltern]

5381. Barbara FLECK wurde ungefähr 1560 in Biberach geboren. Sie starb vor 24. August 1595 in Biberach. [Eltern]

[Kind]


5382. Melchior MOLL wurde ungefähr 1540 in Biberach geboren. Er starb 1616 in Biberach. Er heiratete Magdalene GUTERMANN ungefähr 1580 in Biberach. Melchior arbeitete als Bäcker. [Eltern]

Spitalpfleger, Grethmeister 1578, und 1596 des Inneren und des Geheimen Rats in Biberach.

5383. Magdalene GUTERMANN wurde ungefähr 1540 in Biberach geboren. Sie starb vor 1596 in Biberach. [Eltern]

[Kind]


5384. Ulrich BRANTZ wurde ungefähr 1530 in Bergerhausen geboren. Er heiratete Ursula JÄCKLIN ungefähr 1560 in Biberach.

5385. Ursula JÄCKLIN wurde ungefähr 1540 in Unbekannt geboren.

[Kind]


5386. Hans MAURER wurde ungefähr 1530 in Ummendorf geboren. Er starb vor 5. Oktober 1578 in Ummendorf.

[Kind]


5392. Gallus STRIGEL wurde ungefähr 1520 in Biberach geboren. Er starb vor 8. Oktober 1576 in Biberach. Gallus arbeitete als Metzger.

[Kind]


5394. Bartle WOLHÜTER wurde ungefähr 1525 in Biberach geboren. Er starb vor 8. Oktober 1576 in Biberach.

[Kind]


5396. Esajas ZOLLER wurde ungefähr 1545 in Biberach geboren. Er starb nach 1600 in Biberach. Er heiratete Agathe EGGELSBACH ungefähr 1568 in Biberach. Esajas arbeitete als Metzger. [Eltern]

Metzger und des "Grossen Rats" in Biberach. Lebt im Jahr 1600.

5397. Agathe EGGELSBACH wurde ungefähr 1550 in Biberach geboren. Sie starb vor 1596 in Biberach. [Eltern]

[Kind]


5398. Hans KNECHT wurde ungefähr 1540 in Hürbel geboren. Er heiratete Christina BRENDLIN am 7. Januar 1577 in Biberach. Hans arbeitete als Wirt. [Eltern]

Wird am 25.01.1577 Bürger in Biberach.

5399. Christina BRENDLIN wurde ungefähr 1550 in Biberach geboren. [Eltern]

[Kind]


5400. Johann STECHER wurde ungefähr 1545 in Biberach geboren. Er heiratete Anna ANGELE ungefähr 1570 in Biberach. Johann arbeitete als Küfer.

5401. Anna ANGELE wurde ungefähr 1550 in Unbekannt geboren.

[Kind]


5402. Balthasar ZIEGLER wurde ungefähr 1550 in Wangen/Allgäu geboren.

[Kind]


5424. Sebastian BOPP wurde ungefähr 1575 in Biberach-Birkendorf geboren. Er heiratete Ursula KROMER am 21. Februar 1601 in Biberach. [Eltern]

5425. Ursula KROMER wurde ungefähr 1577 in Attenweiler geboren. [Eltern]

[Kind]


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