Meine Ahnen


Allgemeiner Überblick

Zum Verständnis der Darstellungstechnik in diesem Stammbaum einige Anmerkungen. Der Stammbaum verzeichnet alle Einzelwesen von denen eine Person mit den etwaigen Vollgeschwistern in gerader Blutsverwandtschaft abstammt. Die Ahnenfolge umfaßt alle derzeit bekannten Blutsverwandten ausgehend von einer bestimmten Generation im direkten Familienstamm Rall. Demzufolge beginnt die Darstellung mit einer Person, in meinem Falle mit mir als (Nummer 1), der die erste Generation repräsentiert. Diesem schließen sich dann meine sämtlichen Vorfahren in der Weise an, daß zuerst beide Eltern (Nummer 2 und 3), dann die vier Großeltern (Nummer 4 - 7), danach die acht Urgroßeltern (Nummer 8 - 15), dann die sechzehn Ur-Urgroßeltern (Nummer 16 - 31) usw. folgen.

Das heute in der familienkundlichen Wissenschaft eingeführte Nummerierungsschema vergibt, wie oben bereits dargestellt, für die Person von der die Ahnenfolge ausgeht, egal ob männlich oder weiblich, die Nummer 1, seinem Vater die Nummer 2, seiner Mutter die Nummer 3, den Großeltern die Nummern 4 - 7 usw., so daß alle männlichen Personen einer Ahnenfolge mit einer geraden, alle weiblichen Personen einer Ahnenfolge mit einer ungeraden Zahl bezeichnet werden. Der Vater einer Person wird durch eine Verdoppelung der Nummer dieser Person bezeichnet, während die Mutter mit dieser verdoppelten Zahl plus 1 bezeichnet wird. Der Vater von 301 ist also 602, die Mutter 603.

Die Vergabe von Nummern für jede Person im Stammbaum ist unbedingt notwendig, weil schon in wenigen Geschlechterfolgen rein rechnerisch die Zahl der Ahnen in die Hunderte und Tausende geht, und ohne Nummerierung jeder Überblick verloren gehen würde.

Rein rechnerisch würde die Anzahl der Ahnen bei einer Verdoppelung in jeder Generation bald eine so große Zahl annehmen, daß sie die Zahl, der zu einem bestimmten Zeitpunkt lebenden Personen überschreitet. In der 30. Generation wären dies z.B. ca. 536 Millionen Ahnen. Diese theoretische Verdoppelung in jeder Generation wird dadurch korrigiert, daß früher oder später die selben Personen mehrfach als Ahnen auftreten. So erfolgt ein "Ahnenverlust", der auch in diesem Stammbaum mehrfach auftritt.

Von fast allen Familiennamen gibt es sich ändernde Schreibweisen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß früher die meisten Menschen gar nicht oder nur schlecht lesen und schreiben konnten. Die Familiennamen wurden mündlich weitergegeben und die Schreibweise war dann dem Ohr des Schreibers überlassen. Eine Kontrolle des geschriebenen war nicht möglich. Die Schreibweise der Familiennamen war in früherer Zeit also eher zufällig so daß, bei der Zusammenstellung der Ahnentafel eine Festlegung auf eine Schreibweise erfolgen mußte.


Pos1

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